Was kostet ein Hausnotruf?
Alle Kosten im Überblick: Grundgebühr, Zuschüsse und Zusatzleistungen.
Bereitstellungs- und Anschlussgebühr
Einige Anbieter berechnen für den Anschluss eine Bereitstellungsgebühr. Diese wird zumeist bei Geräten ohne GSM-Modul fällig. Die Kosten können von 0 bis zu 50 € betragen.
Grundgebühr – monatliche Kosten
Alle Anbieter erheben eine monatliche Grundgebühr. Diese deckt das Gerät, die Wartung und die Notrufzentrale. Die Gebühr beträgt je nach Anbieter zwischen 23,00 € und 45,00 €.
Was übernimmt die Kasse?
Die Pflegekasse übernimmt seit dem 1. April 2026 einen monatlichen Zuschuss von 27,00 € für den Basistarif. Zusätzlich wird einmalig die Installation übernommen.
Zusatzkosten für mobile Notrufsysteme
Wer nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs erreichbar sein möchte, benötigt ein mobiles Notrufsystem mit GPS-Ortung. Die Zusatzgebühr liegt je nach Anbieter zwischen 15 € und 50 € monatlich. Dafür bietet das System:
- GPS-Ortung deutschlandweit
- Automatische Sturzerkennung
- Zweisprachige Notrufzentrale
- Benachrichtigung von Angehörigen per SMS/App
Kostenübersicht nach Pflegegrad
| Pflegegrad | Zuschuss monatlich | Einmalig |
|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 27,00 € | Installation kostenlos |
| Pflegegrad 2 | 27,00 € | Installation kostenlos |
| Pflegegrad 3 | 27,00 € | Installation kostenlos |
| Pflegegrad 4 | 27,00 € | Installation kostenlos |
| Pflegegrad 5 | 27,00 € | Installation kostenlos |
| Ohne Pflegegrad | 0 € | Installation 0–50 € |
Wie beantrage ich den Zuschuss?
Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse. Viele Hausnotruf-Anbieter übernehmen die komplette Abwicklung für Sie. Sie müssen lediglich den Pflegegrad-Bescheid vorlegen. Der Zuschuss wird in der Regel innerhalb weniger Wochen bewilligt.
Fazit: Mit Pflegegrad ist der Hausnotruf im Basistarif kostenlos. Auch ohne Pflegegrad ist das System mit ca. 25–45 € monatlich erschwinglich und bietet Sicherheit für sich und Angehörige.